Schlafen: Besser nicht in vollkommen dunklen Räumen

Sonnenaufgang Quelle wikimedia Schlafen: Besser nicht in vollkommen dunklen Räumen

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Für die meisten Menschen klingelt der Wecker morgens viel zu früh. Dass vielen das Aufstehen am Morgen so schwer fällt, kann unter anderem daran liegen, dass die Zeit der inneren Uhr widerspricht. Sonnenlicht und frische Luft könne dafür sorgen, dass man schneller in die Gänge kommt.

Generell sollte bei unserem Schlafverhalten mehr der innere Rhythmus und auch der, der Natur berücksichtigt werden. So manch einer kennt dies vielleicht: Im Sommer kommt man am Morgen oft viel leichter aus den Federn als im Winter zur gleichen Uhrzeit. Dies liegt oft daran, dass es im Winter um diese Zeit noch dunkel ist und im Sommer einen die Sonne weckt.

Leider kann man sich dank fester Arbeitszeiten und Termine nicht immer diesem natürlichen Rhythmus anpassen. Experten raten allen die Schlafprobleme haben dazu, sich zumindest einen festen Rhythmus zuzulegen, damit der Körper weiß, zu welcher Zeit Ruhe ist. Zudem sollte man nach Möglichkeit nicht in komplett abgedunkelten Räumen schlafen, da der Körper auf diese Weise den Bezug zur natürlichen Schlaf- oder Wachzeit verliert.

Innere Unruhe als Auslöser für Schlafstörungen

Schlafen by fotopedia Benjamin Claverie Innere Unruhe als Auslöser für Schlafstörungen

cc by fotopedia/ Benjamin Claverie

In den meisten Fällen haben in unserer Gesellschaft Schlafstörungen keine direkte körperliche Ursache. Die Seele ist es, die viele nachts nicht schlafen lässt. Dinge wie Stress und Sorgen in einer immer hektischer werdenden Welt sorgen dafür, dass immer mehr Menschen nachts nicht zur Ruhe kommen. So ist innere Unruhe eine der häufigsten Ursachen für Schlafstörungen.

Trotzdem werden diese meist viel zu spät erkannt bzw. selbst von Fachleuten falsch behandelt, wohl nicht zuletzt deshalb, weil die meisten ihre eigenen Probleme falsch einschätzen und es schwer ist, sie zu artikulieren. Oft sind bestimmte Ereignisse hier der Auslöser für die Schlafstörungen wie etwa ein Trauerfall oder Probleme im Beruf.

Halten die Schwierigkeiten beim Schlafen an, kann der Körper unter Umständen nicht mehr in seinen alten Rhythmus zurückfinden. Dann spricht man von einer Schlafstörung. Dies potenziert sich meist noch darüber, dass man sich nachts schon ärgert, dass man am nächsten Tag wieder müde sein wird. Man beginnt sich unter Druck zu setzen und es werden Hormone wie Adrenalin ausgeschüttet, die einen aktiv machen. Ein Teufelskreis entsteht, aus dem viele nur schwer wieder entkommen können. Spätestens dann sollte man sich Hilfe bei einem Experten suchen!

Baldrian statt Schlaftabletten

Baldrianwurzel by wikimedia 3268zauber Baldrian statt Schlaftabletten

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So manch einer greift bei Schlafproblemen gleich zu den typischen Schlaftabletten. Die chemische Keule hat jedoch mehrere Nachteile: So können die Tabletten zum Beispiel süchtig machen. Jeder, der seine Schlafprobleme bekämpfen möchte, sollte es daher zunächst mit natürlichen Mitteln versuchen.

Besonders beliebt ist dabei der Einsatz von Baldrian, dessen Wirksamkeit inzwischen in etlichen wissenschaftlichen Studien bestätigt wurde. Baldrian ist eine Arzneipflanze, deren Wurzel bei Schlafstörungen und gegen Nervosität eingesetzt wird. Beliebte Anwendungen von Baldrian sind zum Beispiel in Form von Tee, als Tinktur oder als Pulver zum Beispiel in Tabletten-Form.

Besonders wohltuend ist vor dem Schlafengehen auch ein entspannendes Bad mit wenigen Tropfen Baldrian-Öl. Dies entspannt und hilft einem beim Einschlafen. Baldrian hat keine Nebenwirkungen, ist gut verträglich und macht auch nicht süchtig.

Leichten Schlafproblemen möglichst gelassen begegnen

No Sleeping by geograph Chris Downer Leichten Schlafproblemen möglichst gelassen begegnen

cc by geograph/ Chris Downer

Schlafprobleme machen immer mehr Menschen hierzulande zu schaffen. Nicht selten ist Stress einer der Hauptgründe. Er sorgt dafür, dass wir uns irgendwann nicht mehr entspannen und die Geschehnisse des Tages loslassen können. Natürlich ist es leichter gesagt als getan, jedoch raten Experten einem dazu, mit Schlafproblemen möglichst gelassen umzugehen.

Oft setzt man sich selbst auch viel zu sehr unter Druck und verzweifelt regelrecht daran, dass man nicht einschlafen kann, denn eigentlich hätte man schon längst schlafen müssen. Normalerweise gilt, dass der Körper sich seinen Schlaf schon nimmt. Fühlt man sich trotz weniger Stunden Schlaf in der Nacht am nächsten Tag trotzdem fit, so benötigt der Körper einfach momentan weniger Schlaf.

Man sollte sich nicht an allgemeine Zeiten halten, sondern ins Bett gehen, wenn es einem der Körper sagt. Wer ins Bett geht und noch nicht müde ist, quält sich meist nur unnütz. Wer sich dann sinnlos hin- und herwälzt sollte versuchen loszulassen und sich zu entspannen. Dabei hilft maximal leise Musik. Von Fernseher und Buch lässt der Schlafsuchende besser die Finger, da dies zu sehr ablenkt. Manchen hilft es auch, Gedanken, die einfach nicht aufhören wollen einem im Kopf herumzukreisen, aufzuschreiben.

Dies sind natürlich nur ein paar Tipps von vielen, die vor allem für all jene gelten, die ab und an mit dem Einschlafen Schwierigkeiten haben. Leidet man unter schweren Schlafproblemen sollte man sich Hilfe vom Fachmann suchen. Alle anderen, versuchen am besten dem Thema mit so viel Gelassenheit wie möglich zu begegnen!

Nicht der ganze Körper ruht beim Schlafen

Schlafen Gehirn cc by mediaspin com Nicht der ganze Körper ruht beim Schlafen

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Lange Zeit ist man davon ausgegangen, dass der gesamte Körper beim Schlafen ruht und sich regeneriert. Inzwischen weiß man jedoch, dass dies nicht der Fall ist. Während die einen Teile des Organismus sich wirklich „erholen“, sind andere Teile besonders aktiv.

Durch das Schlafen regenerieren sich unter anderem die Körperzellen und der Stoffwechsel. Das Hormon- und das Immunsystem sind in dieser Ruhephase besonders aktiv, genauso wie das Gehirn und das Nervensystem. In der Tiefschlafphase fährt unser Körper unsere Immunabwehr hoch. Es heißt nicht umsonst, dass man sich gesund schläft.

Das Gehirn nutzt die Zeit um die Informationsflut des Tages zu verarbeiten. Inzwischen weiß man, dass ausreichend Schlaf sich positiv auf das Lernen und das Gedächtnis auswirkt. So manch ein Wissenschaftler geht sogar so weit und nimmt an, dass viel Schlaf Altersdemenz vorbeugen kann. Letzteres ist jedoch eine These, die noch nicht ganz bewiesen ist.